Schmeckt nach Meer

Vera Neermann verkostet bei uns im Biomarkt frische Bio-Orangen aus Italien

  • Verkostung von Zitrusfrüchten
  • Verkostung von Zitrusfrüchten
  • Verkostung von Zitrusfrüchten

 

An der Küste Süditaliens wächst der immergrüne Baum: die Apfelsine und ihre kleine Schwester, die Clementine. Auf den Böden der Sybaris-Ebene finden sie genau das, was sie brauchen: viel Sonne, fruchtbaren Boden und frischen Wind, der vom Meer herüber weht.

Die Familie Minisci baut hier seit mehr als 70 Jahren Zitrusfrüchte an. Angelo Minisci hat an den Hängen und in den Tälern der hügeligen Landschaft Orangen und Clementinen angepflanzt, die seit 1996 nach strengen Öko-Richtlinien wachsen. Der Geschäftsführer von „Biosybaris“ leitet das Familienunternehmen mit seinen Schwestern Anita und Maria Grazia. Die Früchte ihrer Pflanzen schmecken nach Meer, Sonne und den Weiten Kalabriens.

„Am besten Testen“, sagte Vera Neermann bei der Verkostung. Die Bio-Verführerin des Großhändlers „Weiling“ hatte Orangen und Clementinen von „Biosybaris“ mitgebracht. Der Geschmack hob sich deutlich von anderen Zitrusfrüchten ab. Außer dem puren Vergnügen reiner Orangen und Clementinen hatte sie außerdem einen Clementinenkuchen zubereitet.

Das Rezept ist ganz einfach: Die ungeschälten Früchte heiß waschen und in einen Topf mit kaltem Wasser bedecken. Bei schwacher Hitze 1 Stunde und 30 Minuten köcheln lassen. In einem Sieb abtropfen und abkühlen lassen (dauert bis zu 30 Minuten). Dann die Früchte halbieren, von eventuellen Kernen befreien und samt Schale grob pürieren oder mit dem Messer fein hacken.

Dann Butter mit Zucker und Ei cremig rühren, dann Mandeln, Backpulver und zuletzt das Clementinenpüree unterrühren. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Eine Springform mit etwa 24 Zentimeter Durchmesser mit Butter fetten.

Den Teig in die Form gießen und glatt streichen. Im Backofen (Mitte, Umluft 170 Grad) etwa 50 Minuten backen. Zur Garprobe mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stechen. Bleibt kein Teig dran haften, ist der Kuchen fertig. Sonst weitere fünf bis zehn Minuten backen. In der Form abkühlen lassen.

Zutaten: 400 Gramm Clementinen, 60 Gramm weiche Butter, 150 Gramm Rohrzucker, 1 Vanillezucker, 5 Eier, 300 Gramm gemahlene Mandeln, 2 Teelöffel Weinsteinpulver, Butter für die Form.

Übrigens: Clementinen sind so gezüchtet, dass sie im Gegensatz zu Mandarinen normalerweise keine Kerne haben. Die Pflanzen befruchten sich selbst. Kommt eine Biene vorbei und bestäubt die Blüten, entstehen daraus Trauben, die zu Kernen in der Clementine werden. Wer in der Clementine also einen Kern findet, der entdeckt die Frucht einer Biene, die von Blüte zu Blüte geflogen ist.

 

Schöne Aussichten


Willkommen im Bad Salzufler Biomarkt! 2018 starten wir wieder besondere Aktionen. Unsere Verkostungen für Sie sind kostenlos.

 

Am Samstag, 15. Dezember, ist unsere Tannenbaumaktion. Sie können bei uns Bio-Weihnachtsbäume für Heiligabend vorbestellen und am 15. Dezember bei uns mitnehmen. Erhältlich sind vier Größen: 1,0 bis 1,4 Meter, 1,4 bis 1,8 Meter, 1,8 bis 2,2 Meter und 2,2 bis 2,6 Meter.

 

Genuss mit Charakter

Käsetag bei uns im Biomarkt: Mehr als 100 Sorten zum Probieren

  • Probieren und Genießen: unser Käsetag
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  • Probieren und Genießen: unser Käsetag
  • Probieren und Genießen: unser Käsetag
  • Probieren und Genießen: unser Käsetag

 

Gebackener Mozzarella, Blätterteig und Wein: Bei unserem Käsetag konnten unsere Gäste reichlich Bio vom Besten kosten. Unsere Küche servierte warme Snacks. Vera Neermann stellte Käse und Wein zusammen. An der Käsetheke gab es mehr als 100 Sorten Käse zum Probieren.

„Tja, schwer da einen Favoriten zu nennen“, sagte Thomas Ulbrich und ließ seinen Blick über die Käsetheke wandern. Der Biomarkt Bad Salzuflen hat reichlich Sorten im Angebot, vom bekannten Gouda bis zur exotischen Käsecreme. Die Stadt Bad Salzuflen hat 2016 unsere Theke zur längsten in Bio-Käsetheke in ganz Bad Salzuflen gewählt. Die Auswahl ist groß.

„Jeder Käse hat seinen eigenen Charakter“, sagte Jutta Sahlmüller, die mit Maren Kaschka die Käsetheke bediente. Französischer Bergkäse beispielsweise entfalte im Mund einen feinen, nussigen Geschmack, vollmundig aber nicht aufdringlich. Viele Kunden würden die traditionelle Herstellung dieses Saisonkäses schätzen. Der Franzose schmecke oft der ganzen Familie.

Andere wiederum würden das Besondere bevorzugen. Der „Pfeffer Rebell“ beispielsweise schmeckt würzig leicht, mit einer Prise Pfeffer. Der „Kolumbus“ kommt mit einem angenehm würzigen Aroma bescheiden daher. Der „Holunder Rebell“ wiederum entfaltet einen sahnig-mild Geschmack mit leicht fruchtiger Note – ein guter Schnittkäse.

„Probieren sie den hier. Der ist ganz anders als die Sorten, die sie kennen“, sagte Jutta Sahlmüller und schnitt ein Stück von dem „Leuchtturmkäse“ ab. Vorsichtig hob sie den Käse über die Theke. Als Schnittkäse würde sich dieser zwölf Monate gereifte Laib nicht eignen. Dafür ist er zu zart. Im Mund zergeht er wie eine Meeresbrise auf der Zunge - pikant, kräftig und würzig. „Dazu ein passender Wein, herrlich“, sagte Jutta Sahlmüller. Der „Leuchtturmkäse“ schmecke am besten am Stück, ähnlich wie der „Gourmet Superior“. Mit seiner Karamellnote schmeckt dieser französische Käse leicht süßlich – wie ein Käsebonbon.

Unsere Gäste haben den Käsetag genossen. Die Küche bereitete mehrere Gerichte vor, die zu Käse passten: Paprika-Chillicreme, Tomatendip, Frischkäseschiffchen und Blätterteigtaschen – alles Bio. Kommendes Jahr wollen die Inhaber des Biomarktes, Thomas Ulbrich und Thomas Rolle, wieder einen Käsetag organisieren. Wer so lange nicht warten möchte, kann an unserer Käsetheke dennoch probieren. Einfach vorbei kommen und auswählen. Versuchen Sie den „Gourmet Superior“. Ein Genuss!

Übrigens, wenn sich Thomas Ulbrich für einen Favoriten entscheiden müsste, dann wäre das der „Leonardo“.

 

„Logona hat seine Seele verkauft“

L‘Oréal will vom Boom der Naturkosmetik profitieren und kauft Logocos

  • L'Oreal kauft Logocos
  • L'Oreal kauft Logocos
  • L'Oreal kauft Logocos
  • L'Oreal kauft Logocos

 

Jean-Paul Agon verfolgt eine klare Strategie. Der Chef des weltweiten Marktführers für Kosmetik will kleine Marken gezielt in der Frühphase kaufen, um sie groß und global zu machen. Der gute Ruf kleiner Marken verspricht satte Gewinne, die L‘Oréal durch gezieltes Marketing und effizientes Wachstum  erzielt.

Der Konzern hat jetzt das Label  „Naturkosmetik“ für sich entdeckt. Wer seinen Körper mit hochwertigen Rohstoffen pflegen will, gibt dafür gerne mehr Geld aus. Die Übernahme des Naturkosmetikherstellers Logocos durch L‘Oréal verspricht eine gute Rendite. „Die können sie einstreichen, indem sie beispielsweise teure Inhaltsstoffe durch billige ersetzen“, sagt Thomas Ulbrich, der mit Thomas Rolle den Biomarkt Bad Salzuflen leitet.

Jojobaöl kann durch Sonnenblumenöl ersetzt werden, Öl von Macadamia-Nüssen durch Substanzen aus Erdöl. Bevor L‘Oréal 2007 die Marke „The Body Shop“ übernommen hat, sind die Produkte des Unternehmes bei Test stets gut abgeschnitten. Drei Jahre später fielen sie regelmäßig durch, aufgrund billiger Inhaltsstoffe. „Wir glauben, dass das gleiche mit den Marken von Logocos passieren kann“, sagt Thomas Ulbrich.

Zu Logocos zählen unter anderem Logona, Sante, Heliotrop, Fitne und Neobio. Der Name Logona steht seit mehr als 40 Jahren für beste Naturkosmetik. „Der Name L‘Oreal steht für Mikroplastik, Tierversuche und Krebs erregende Stoffe. Logona hat seine Seele verkauft“, sagt Thomas Ulbrich. Zudem hält der Großkonzern Nestle 23,9 Prozent Anteile an L‘Oréal. „Nestle ist noch problematischer: Dieser Konzern steht für Kinderarbeit, Raubbau und die Verseuchung der Natur.“

Das Prinzip bei L‘Oréal ist immer das gleiche: billige Rohstoffe, brilliantes Marketing. „Der Konzern verkauft Illusionen“, sagt Thomas Ulbrich. Deswegen nimmt er die Marken von Logocos jetzt aus dem Sortiment des Biomarktes Bad Salzuflen. Derzeit sucht er einen angemessenen Ersatz.  Insgesamt will er fünf Regale auswechseln. „Es geht mir dabei vor allem um das Prinzip. Ich will mit vertrauenswürdigen  und authentischen Unternehmen zusammen arbeiten, die politisch korrekt und umweltfreundlich handeln, die Menschen und Tiere respektieren“, sagt Thomas Ulbrich.

Dafür steht der Biomarkt Bad Salzuflen. Dafür sind Thomas Rolle und Thomas Ulbrich bei der Gründung vor elf Jahren angetreten. Die kommenden Wochen testet Thomas Ulbrich  nun neue Produkte. Er prüft die Rezepte, Texturen, den Preis und die Philosophie der Unternehmen, damit Sie weiterhin dank echter Naturkosmetik und mit gutem Gewissen Ihrem Körper das geben können, was er braucht: das Beste von Mutter Natur.

 

Den Sommer genießen

Ab dem 3. September bei uns im Bioladen: Federweißer vom Weingut Sauer

  • Federweißer von Sauer

 

Herrlich frisch mit reichlich Sonne: Wir erwarten den ersten Federweißer dieses Jahres vom Weingut Sauer. Die Familie erntet gesunde und aromareiche Trauben von ihren Weinbergen, auf denen viele Pflanzen und Tiere harmonisch miteinander leben.

 

Seit 2010 arbeitet das Weingut nach biodynamischen Standards. Einfach probieren! Ab dem 3. September bei uns im Biomarkt Bad Salzuflen.

 

Moderne Sklaverei

Wie der reguläre Handel die Menschen in Spanien und Italien ausbeutet

  • Slums in Spanien und Italien
  • Europas Ernte in Spanien und Italien

 

„Die Art der Menschenhaltung ist an seinem Ende angelangt“, Zitat von einem Hopi-Indianer. Die großen Supermarktketten in Deutschland wollen jedoch unbedingt am alten System festhalten. Sie diktieren die Preise für Obst und Gemüse, auch bei „Bioware“. Die Hersteller müssen Dumping-Preise akzeptieren. Am Ende leiden die Arbeiter am meisten. Von 2 Euro für das Kilo im Supermarkt bleiben nur wenige Cent für die Bauern. Viele erhängen sich aus Verzweiflung.

Kaum zu glauben, dass das in Europa geschieht: Hütten aus Müll, kein Strom, kein fließendes Wasser. Die Journalisten Vanessa Lünenschloß und Jan Zimmermann sind für die ARD nach Spanien und Italien gefahren, um sich die Anbaugebiete für Europas Obst und Gemüse anzusehen. Dabei haben sie katastrophale Lohn- und Arbeitsbedingungen aufgedeckt. Die Mafia versklavt Menschen in Not. Die Behörden versagen. Die EU unterstützt dieses menschenverachtende System mit Subventionen.

Allein die Provinz Almeria im spanischen Andalusien exportierte vergangenes Jahr Obst und Gemüse im Wert von 3,8 Milliarden Euro. Die Anbauflächen sind aus dem Weltall zu sehen: Plastikdach an Plastikdach auf mehr als 400 Quadratkilometern. Hier arbeiten Flüchtlinge, oft ohne Papiere. Da sie illegal im Land sind, wehren sie sich nicht. Sie hausen in Slums neben den Plantagen. Dächer und Wände bestehen aus notdürftig zusammengezimmtern Plastikplanen. Überall Dreck. Es ist heiß und muffig. Rund um Almeria leben mehr als 4000 Arbeiter.

Auf den Plantagen bringen sie hoch giftige Pestizide ohne Anzüge oder wenigstens Atemschutzmasken aus. Die Chemikalien machen sie krank. Die Landwirte ignorieren die Vorschriften. Wer für ein Kilo Zucchini am Ende nur 3 Cent bekommt, kann nicht mal mehr billig produzieren. Die Konditionen sind brutal.

Schuld ist der Handel, der die Preise drückt, insbesondere die deutschen Supermarktketten. Die Politik schaut zu. In Spanien „kontrollieren“ 20 Beamte mehr als 17.000 Betriebe. Das Geschäft boomt. Europas Obst- und Gemüsebranche setzte vergangenes Jahr etwa 14,7 Milliarden Euro mit frischer Ware um.

Noch schlimmer sieht es in Italien aus. Das ARD-Team hat Calabrien und Sizilien besucht. Auf 11.000 Quadratkilometern arbeiten 520.000 Menschen in der Landwirtschaft. Italien exportiert vor allem Zitrusfrüchte. Die Mafia übt die Kontrolle aus. Auch hier: Zeltstädte, Plastikbaracken, kein Wasser, kein Strom. Hier leben die Arbeiter wie ausgestoßene Tiere, die für 25 Euro pro Tag im Akkord schuften. Laut Tarifvertrag müssten sie mindestens 50 Euro verdienen.

Die Polizei jagt kriminelle Arbeitsvermittler, ist überfordert. Die großen Unternehmen brechen die Regeln. Um mithalten zu können, ziehen die kleinen nach. Ein Teufelskreis. Der internationale Verbund verschiedener Hilfs- und Entwicklungsorganisationen Oxfam hat recherchiert, dass nur bei Produkten mit Fair Trade-Siegeln die Bauern und Zwischenhändler tatsächlich einen fairen Lohn bekommen.

Warum lässt die EU das zu? Was wissen die Politiker? Der EU-Abgeordnete Martin Häusling (Bündnis 90/Die Grüne) spricht von moderner Sklaverei. Er wirft der EU-Kommission Versagen vor. Bei der Vergabe von EU-Subventionen spielen Sozialstandards wie Mindestlöhne und Arbeitsstandards keine Rolle. Der EU-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz (CDU) schließt sich dieser Kritik an.

Der EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung hingegen, Phil Hogan, wiegelt ab: Kein Kommentar. Arbeitsrechte spielen im Subventionsprogramm der EU keine Rolle. Zu den größten Preisdrückern aus Deutschland zählen Supermärkte wie Lidl, Aldi Süd, Aldi, Kaufland, Edeka und Rewe, auch für „Bio-Produkte“.

Der Verbraucher hat die meiste Macht, wenn sich etwas ändern soll. Bio-Obst und -Gemüse aus fairem Handel entzieht diesem verbrecherischen System die Grundlage: Geld. Wer fair einkauft, belohnt die Hersteller für beste Qualität. Nutzen Sie Ihre Macht!

Die Dokumentation „Europas dreckige Ernte“ ist hier zu sehen.

 

Quellen für Beispielbilder von Adobe Stock: © jdjuanci – stock.adobe.com, © txakel – stock.adobe.com. Sehen Sie sich die echten Bilder der Doku an. Die sind noch schockierender.

 

Süß und aromatisch

Verkostung von Kern- und Steinobst der Familie Casallo bei uns im Biomarkt

  • Steinobst-Verkostung im Biomarkt
  • Steinobst-Verkostung im Biomarkt

 

Eine gute Kern- und Steinobstplantage braucht viel Geduld. Vom ersten gepflanzten Jungbaum bis zur ersten Ernte brauchen die Pflanzen mindestens 15 Jahre. Der Standort ist wichtig, der Boden, die Zusammenstellung der Bäume.

„Großvater Paul“ hatte diese Geduld. Als er vor zwei Generationen die Bio-Kern- und Steinobst-Plantage in Badajoz, Spanien, anpflanzte, dachte er an seine Kinder und Enkelkinder. Heute ernten die Geschäftsführer Paco Casallo und José Rituerto bestes Kern- und Steinobst in Bioqualität. Ihr Betrieb Abuelo Pablo (übersetzt „Großvater Paul“) ist seit sechs Generationen in der Hand der Familie Casallo. Sechs Fincas gehören dazu. Seit 2012 ist der Betrieb Demeter zertifiziert.

Vera Neermann war bei uns im Biomarkt und hat die Pflaumen, Pfirsiche und Nektarinen von Abuelo Pablo verkostet. Das Steinobst ist besonders süß und aromatisch. Die japanischen Sorten entfalten ein paar Tage nach der Ernte ihr volles Aroma. Die Birnen des Betriebes sind reich an natürlichem Zucker. Schmeckt einfach gut und enthält reichlich Sonne.

 

Bio, Blumen und Sonne

Die Blumenwiese vor unserem Eingang blüht diesen Sommer wieder in allen Farben. Schön, wie die Natur sich jedes Jahr wieder zeigt.

  • Unsere Blumenwiese im Sommer 2018

 

Danke

Gäste unseres Probiertages geben Spenden für bedürftige Senioren in Bad Salzuflen

  • Probiertag 2018
  • Probiertag 2018
  • Probiertag 2018
  • Probiertag 2018
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  • Probiertag 2018
  • Probiertag 2018

 

Der Rotary Club Bad Salzuflen engagiert sich für soziale Projekte und bedürftige Menschen. Bei unserem Probiertag haben ehrenamtliche Helfer des Rotary Clubs Spenden für bedürftige Senioren gesammelt. Bei der Aktion „Kauf 2, Schenk 1 -  Teilen und Helfen“ ermutigten sie unsere Besucher für Senioren ein Bioprodukt zu kaufen: Nudeln, Bockwürstchen oder eine Tüte Nüsse.

„Viele Senioren haben eine derart kleine Rente, so dass sie nur das Allernötigste kaufen können“, sagte Christiane Nolting, die Präsidentin des Rotary Clubs Bad Salzuflen. Diese Menschen würden sich sehr über Lebensmittel freuen. „Mit dieser Aktion wollen wir bewusst den Menschen in unserer Stadt helfen“, sagte Clubmitglied Burkhard Schmidt.

Unsere Besucher hätten die Aktion sehr positiv aufgenommen. Ihre Spenden hat der Rotary Club an die Diakonie in Bad Salzuflen weiter gereicht. Gisela Burkhardt von der psychosozialen Beratung älterer Menschen in Lippe nahm die Spenden entgegen und verteilte sie.

Mehr als 700 Gäste aus Bad Salzuflen und Umgebung haben unseren Probiertag besucht. Acht Aussteller boten ihre Bio-Produkte zum Probieren an: Sanchon, Herbaria, Morgenland, Naturata, Bioladen, Antersdorfer Mühle, Völkel und Andechser. Wir vom Biomarkt haben bestes Bio von La Selva und Byodo verkostet. In unserer Küche hat unsere Mitarbeiterin Sabine Kruhl Spargelpizza und Spargelsalat mit toskanischen Kräutern zubereitet.

Haben Sie den Probiertag verpasst? Besuchen Sie uns bei unserer nächsten Verkostung. Am Samstag, 16. Juni, besucht uns Horst Friedrich und verkostet Bio-Produkte von Byodo.

www.bad-salzuflen.rotary.de

 

Hier kommen unsere Bio-Eier her

Bio-Landwirt Thorsten Pott sorgt gut für seine Legehennen

  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott
  • Unsere Bio-Eier vom Biolandhof Thorsten Pott

 

Die konventionelle Landwirtschaft produziert Eier unter kläglichen Bedingungen für die Tiere. Die Hühner von Thorsten Pott dagegen leben in einem Luxushotel: reichlich Platz im Stall, Puderbad, Wintergarten, Grünflächen mit Bäumen und Büschen, alles inklusive.  

Für Bio-Eier sind vier Quadratmeter Grünauslauf je Legehenne vorgeschrieben. Thorsten Pott gibt ihnen acht. Auf dem 12 Hektar großer Hof in Leopoldshöhe leben drei Herden. Die meiste Fläche nutzt der Agrarbetriebswirt für den Anbau des Hühnerfutters.

3500 Quadratmeter davon sind für 560 Legehennen. „Wenn ich hier noch mehr Hühner in den Ställen halten würde, wären die mir zu aggressiv. So machen sie im Schnitt zwar mehr Arbeit, doch sie sollen und anständiges und glückliches Leben haben. Dann macht mir meine Arbeit richtig Spaß“, sagt der 33-Jährige. Seine Hennen legen jeden Tag etwa 450 Eier. Seine Herden hat Thorsten Pott in drei Altersgruppen unterteilt: die jungen, mittleren und alten Hennen, die bis zu zwei Jahre alt werden.

80 Prozent Legeleistung erreicht Thorsten Pott durch gentechnikfreies Biofutter und ein entspanntes Leben für die Tiere: „Hühner lieben es, wenn sie sich unter Büschen und Bäumen vor Greifvögeln verstecken können.“ Viele Biobetriebe hätten nur offene Flächen mit wenig natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten.

Bei Thorsten Pott leben zudem in jeder Herde drei Hähne. Streiten sich zwei Hennen, gehen sie dazwischen. Greift ein Habicht an, stellen sie sich dem Vogel und verjagen ihn. „Das beruhigt die Hennen“, sagt Thorsten Pott.

Den Hof hat er von seinem Vater Friedrich Pott geerbt. Das Haupthaus wurde 1878 aus Kalkbruchstein erbaut. Der hintere Teil kam 1909 hinzu. Unter dem Dach aus wesergeflößtem Fichtenholz leben drei Generationen: Thorsten Pott und seine Ehefrau Susanne, Großvater Friedrich Pott und sein halbes Jahr alter Enkel Anton.

1988 begann Friedrich Pott mit biologischer Landwirtschaft. Seit 2010 richtet sich Thorsten Pott nach den Vorgaben von Bioland. „Wir können so arbeiten, weil wir die meisten Eier direkt vermarkten“, sagt der 33-Jährige. Viele Kunden kommen aus Oldentrup und Bielefeld, um außer Eiern auch frisches Bio-Gemüse mitzunehmen. In der Region beliefert er einen Biobäcker und drei Biomärkte. Dazu gehört der Biomarkt Bad Salzuflen.

Derzeit plant Thorsten Pott einen Hofladen, den er neben seinen Hühnerställen eröffnen möchte. Außerdem will sich der Familienvater in Zukunft auf die Mast von Enten und Gänsen spezialisieren. Die Legehennen einer speziellen Kreuzung aus Bressehuhn und New Hampshire leben bereits auf dem Hof. Die 160 Masthähnchen dieser Rasse fühlen sich auf dem Hof genauso wohl wie die Legehennen.

Hähne haben in der konventionellen Landwirtschaft schlechte Chancen. Die Produzenten betrachten männliche Küken als überflüssiges Anhängsel. Sie legen keine Eier und geben zu wenig Fleisch. Deswegen werfen die Hersteller sie nach dem Schlüpfen in einen Schredder, oft lebendig. Thorsten Pott hingegen bezahlt für jede frisch geschlüpfte Legehenne einen Kükengroschen. Dank dieses Beitrags leben die männlichen Küken weiter und werden groß gezogen.

 

So bleibt der Körper im Gleichgewicht

Beratungstag bei uns im Biomarkt: Bettina Lossie informiert über basische Ernährung

  • Bettina Lossie informiert über basische Ernährung
  • Bettina Lossie informiert über basische Ernährung
  • Bettina Lossie informiert über basische Ernährung
  • Bettina Lossie informiert über basische Ernährung

 

Wer fit und jung bleiben will, sollte sich basisch ernähren. Lebensmittel wie Fleisch, Fertigprodukte und Teigwaren aus Weißmehl bilden im Körper Säuren, die wichtige Bereiche des Körpers angreifen. Das Blut beispielsweise sollte stets basisch sein, die Lymphe, das Bindegewebe und die Gallenflüssigkeit.

„Wir haben uns heutzutage angewöhnt, überwiegend Säure bildende Lebensmittel zu essen“, sagt Bettina Lossie. Die Mitarbeiterin des Unternehmens Jentschura International GmbH war bei uns im Biomarkt zu Gast und hat über die Vorteile einer gesunden, basischen Ernährung gesprochen.

Basische Lebensmittel entsäuern den Körper. Sie bringen die Verdauung ins Gleichgewicht und neutralisieren Säuren, deren ätzende Eigenschaften die Zellen schädigen und alten lassen können. Ihre Nährstoffe helfen dem Körper seine eigenen Vorräte an lebenswichtigen Mineralstoffen zu erhalten.

Ein Beispiel: Eine Fertigpizza aus dem Kühlregal enthält nicht annähernd so viele Mineralstoffe, wie der Körper für die Neutralisierung den durch die Verdauung entstehenden Säuren braucht. Deswegen muss er seine eigenen Reserven angreifen. Er holt sich Mineralien aus den Knochen, Zähnen, Organen, Blutgefässen und dem Haarboden.

Wer auf Dauer Säure bildende Nahrungsmittel isst, riskiert Haarausfall, Karies, Krampfadern, Bandscheibenleiden usw. Die basische Ernährung kehrt die negativen Auswirkungen der Übersäuerung wieder um. Sie macht fit, hält jung, macht schlank, da der Körper keinen Grund mehr hat Fett einzulagern, mit dem er sich vor Säuren und Giften schützt.

Basische Lebensmittel sind unter anderem: Nüsse, Hülsenfrüchte, Quinoa, Amaranth und Hirse. Das Unternehmen Peter Jentschura ist der Pionier basischer Ernährung und Körperpflege. „Grundlage unserer Produktreihe ist unser Dreisprung der Entschlackung: Tee zum Lösen, Wurzelkraft zum Mineralisieren und das Basenbad zum Ausleiten“, sagt Bettina Lossie.

Hilfreich und schmackhaft sei das Morgenmüsli „Morgenstund“, ein Hirse-Buchweizen-Brei mit Früchten und Samen. „TischleinDeckDich“ sei die etwas pikantere Variante für den Kochtopf, mit Quinoa und Hirse. Peter Jentschura bietet darüber hinaus Hautwasser, Bürsten, Wickel und mehr an.

Weitere Informationen unter: www.p-jentschura.com

 

So wird Bio-Käse gemacht

Besuch in Österreich: „Bio vom Berg“ produziert nach alter Tradition

  • Besuch in Tirol
  • Besuch in Tirol
  • Besuch in Tirol
  • Besuch in Tirol
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  • Besuch in Tirol
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  • Besuch in Tirol

 

Zwei Tage, vier Käsereien: Wir sind mit unserem Partner Weiling nach Österreich gefahren und haben uns angesehen, wie Bio-Käse gemacht wird. Die Genossenschaft Bioalpin mit der Marke „Bio vom Berg“ wurde vor 15 Jahren gegründet. Zu der Vereinigung gehören elf Tiroler Kleinsennereien, von denen wir vier besucht haben.

 

Die Sennerei Hatzenstädt am Niederndorferberg bei Kufstein ist eine der ältesten Bio-Sennereien Österreichs, die seit 1937 beste Heumilchprodukte in Rohmilchqualität herstellt. 38 Bauern melken für die Sennerei jährlich etwa 1,9 Millionen Liter Bio-Heumilch. Der kleinste Milchbauer hält vier Kühe in seinem Stall, der größte 22. Zum Vergleich: Das Deutsche Milchkontor verarbeitet jährlich 7,3 Milliarden Liter Milch.

 

Der Transport der Milch ist einzigartig. Aufgrund der abgelegenen Höfe hat sich die Sennerei hier für eine Materialseilbahn entschieden, welche die Milch über die Hügel direkt in die Sennerei transportiert, zwei Mal täglich. Frischer geht es nicht.

 

Das Unternehmen beschäftigt neun Mitarbeiter, die den Almbauernkäse mit 25 Prozent Fett, den fünf Monate gereiften Bio-Emmentaler und den zwölf Monate gereiften halben Zwickl herstellen.

 

Die Familie Plangger stellt seit 1956 eigenen Käse her. Seit 1997 nutzt die Sennerei das Konzept der effektiven Mikroorganismen, welches einen möglichst nahrhaften und artenreichen Boden pflegt, auf dem gesundes Futter für die Kühe wächst. Frische Kräuter und Gräser fördern die Verdauung der Tiere, was sich positiv auf die Milch auswirkt.

 

Der Käse der Familie Plangger ruht bis zu zwölf Monate im eigenen Felsenkeller. 30 Mitarbeiter verarbeiten im Jahr 5 Millionen Liter Heumilch von 110 Lieferanten. Die Sennerei ist bekannt für ihren Rasskäse und den Felsenkeller Bergkäse.

 

Der nächste Besuch war bei der Sennerei von Käsemeister Sebastian Danzl. 25 Bauern aus Schwendt liefern ihm jedes Jahr 2 Millionen tagesfrischer Bio-Heumilch. Daraus werden der mit Trebern geschmierte Weinberger Käse hergestellt und der beliebte Bio-Schnittlauchkäse, dessen Kräuter von Hand auf der Kohlalm bei Schwendt geerntet werden.

 

Im Dorfzentrum von Reith haben wir schließlich die Alpachtaler Heumilchkäserei besucht, die feinste Hartkäsespezialitäten in verschiedenen Reifestufen herstellt. 29 Bauern liefern dafür 1 Million Liter Heumlich.

 

Alle Käsesorten können Sie bei uns an der Käsetheke bekommen.

 

Lieblich oder lieber trocken?

Weinprobe bei uns im Biomarkt

  • Weinprobe bei uns im Biomarkt
  • Weinprobe bei uns im Biomarkt

 

Konventionell hergestellte Weine können Pflanzenschutzmittel enthalten. Diese Unkrautvernichter greifen Pflanzen und Tiere an. Im Körper des Menschen können sie sich anreichern und das Immunsystem schädigen.

 

Die Richtlinien für Biowein hingegen verbieten chemisch-synthetische Pflanzen- und Düngemittel. Der Winzer setzt stattdessen natürliche Stoffe ein, um Pflanzen zu schützen und zu stärken. Für das Düngen verwendet er organische und mineralische Mittel, beispielsweise Stroh, Stallmist oder Gesteinsmehl. Bioweine sind frei von Gentechnik, haben einen deutlich niedrigeren Schwefelanteil und sind leicht bekömmlich.

 

Die Weinprobe mit unseren Gästen hat entsprechend Spaß gemacht. Kommendes Jahr laden wir Sie wieder zu einer Weinprobe ein. Wir würden uns sehr über Ihre Anmeldung freuen. Den Termin werden Sie hier auf unserer Website finden.

 

Wenn Sie einen Wein ganz nach Ihrem Geschmack suchen, können Sie den Weinfinder unseres Händlers Weiling bei uns im Biomarkt oder online nutzen, unter: https://www.bioladen.de/weinfinder/

 

Frisch und cremig

Vera Neermann verkostet Milchprodukte bei uns im Biomarkt

  • Einfach lecker: Frischkäsebällchen
  • Kaffeelikör zum Verfeinern des Quarks
  • Fruchtiges Quark-Trifle

 

Frühstück mal anders: Vera Neerman hat bei uns in Kräutern gerollte Frischkäsebällchen aus bester Bio-Milch zubereitet. Dazu gab es fruchtiges Quark-Trifle mit Kaffeelikör. „Ist alles zum Probieren da. Greifen sie zu“, sagte sie.  

 

Für die Käsebällchen hat sie Frischkäse, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer, Curry und Kräuter genommen. Den Quark-Trifle hat sie mit Vanillezucker, Sahne, Nüsse und Cantuccini zubereitet.  

 

Die Milchprodukte von bioladen kommen zum großen Teil aus Anbauverbänden, die höhere Anforderungen erfüllen als die gesetzlich vorgeschriebenen. Die Milch wird schonend weiter verarbeitet. Daraus werden außer purer, frischer Milch auch Sahne, Butter, Quark, Crème fraiche und jede Menge Joghurts.

 

Frisch vom Feld

„Cavalier Mellone“ baut Blattgemüse in Italien an

  • Cavalier Mellone baut frisches Blattgemüse an
  • Cavalier Mellone baut frisches Blattgemüse an
  • Cavalier Mellone baut frisches Blattgemüse an

 

Vera Neermann hat uns im Biomarkt besucht und frischen Kohlrabi aus Italien mitgebracht. Für die Verkostung hat sie daraus frischen Kohlrabi-Salat mit Äpfeln und Nüssen gemacht sowie einen Brotaufstrich zubereitet.  

„Der Kohlrabi wird am Tag der Ernte zu uns nach Deutschland verschickt. Frischer geht es nicht“, sagte die Verkosterin des Großhändlers „Weiling“. Das Bio-Gemüse von „Cavalier Mellone“ aus der Region Kampanien ist seit 2015 nach Naturland-Standards zertifiziert.

Bis 2020 will die Familie Mellone nach Demeter-Richtlinien anbauen, aus Respekt vor dem Land und der Natur. Der Familienbetrieb bewirtschaftet insgesamt zwölf Hektar und pflanzt Blattsalate, Kohlrabi und Radicchio an.

„Der Kohlrabi hat ein volles Aroma und ist sehr mild“, sagte Vera Neermann. Ihre Rezepte haben dadurch gleich doppelt so gut geschmeckt. Schauen Sie bald wieder vorbei. Unsere nächste Verkostung ist am Samstag, 21. April.

 

Ehrlich und nachhaltig

„CampoJoyma“ baut Fruchtgemüse in Spanien an

  • Die Gemüsepfanne von CampoJoyma
  • Die Gemüsepfanne von CampoJoyma
  • Die Gemüsepfanne von CampoJoyma

 

Vera Neermann hat uns im Biomarkt besucht und für Sie eine exotische Gemüsepfanne zubereitet. Für die Verkostung hat sie frische Spitzpaprika, Auberginen und Zucchini von „CampoJoyma“ geputzt, geschnitten und gebraten. „Zusammen mit Mangostücken, Cashewkerenen und Cranberries in der Pfanne schmeckt das herrlich“, sagte sie.

Wer die Verkostung verpasst hat, kann das Rezept hier nachkochen. Kleiner Tipp: Die Mangostücke am besten vorab in der Kokosmilch einweichen. Dadurch erhält die Milch einen köstlich fruchtigen Geschmack.

Die Familie Montoya hat das Unternehmen „CampoJoyma“ im Jahr 2004 gegründet. Ihr Anbaugebiet in Campohermoso (Spanien) liegt in der Nähe des Naturparks „Cabo de Gata“. In den vergangenen 14 Jahren sind weitere Unternehmen ihrem Beispiel gefolgt. Heute arbeiten 30 Erzeuger mit „CampoJoyma“ zusammen. Auf insgesamt 43 Hektar bauen sie nach Demeter-Standards Tomaten, Auberginen, Paprika, Gurken, Zucchini und Kohl an.

Den Vertrieb des Gemüses nach Deutschland organisiert „Weiling“. Der Großhändler achtet sehr genau auf hohe Qualitätsstandards. „'Weiling' ist in vielerlei Hinsicht Vorreiter“, sagte Vera Neermann. Zu den Standards des Unternehmens gehöre auch das Vermeiden von Kunststoff. Deswegen habe „Weiling“ jetzt Plastikverpackungen im Vertrieb abgeschafft, die nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen werden. Ziel ist eine rückstandsfreie Produktion und Vertriebskette.

„Wussten sie, dass der konventionelle Handel seine Waren zu 95 Prozent aus dem Ausland bezieht?“, fragte Vera Neermann. Oft würden Produkte aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt und dann verpackt. Dadurch bekämen sie das Etikett „regional“. „Weiling“ hingegen bezöge nur 55 Prozent seiner Waren aus dem Ausland. 45 Prozent seien ehrliche regionale Ware.

Zucchinis, Paprika und Auberginen wachsen am besten unter der Sonne Spaniens am warmen Mittelmeer. Das kann man schmecken. Probieren Sie die Gemüsepfanne aus.

 

Wenn es mal schnell gehen muss

Verkostung von indonesischer Pfanne, Würstchen und Bolognese von Ökoland

  • Bestes von Ökoland
  • Bestes von Ökoland

 

Alles in einer Packung – alles Bio mit natürlichen Zutaten. „Ökoland verzichtet sogar auf Hefeextrakte“, sagt Bettina Prahl und serviert bei ihrer Verkostung eine indonesische Bami Goreng-Pfanne, die herrlich nach Gewürzen durftet. Ökoland würzt seine Gerichte nur mit Meersalz und Kräutern. Hefeextrakte in Konkurrenzprodukten würden zwar den Geschmack eines Gerichts verstärken, seien jedoch maschinell  hergestellt. Hefeextrakte enthalten den Geschmacksverstärker Glutamat - ein "natürlicher" Bestandteil dieses Produkts.

„Jeder Zusatzstoff belastet den Körper“, sagt Bettina Prahl. Die Fertiggerichte von Ökoland seien schnell gemacht – ohne schlechtes Gewissen. „Probieren sie auch die neue vegetarische Bolognese“, sagt die Verkosterin. Ökoland hat extra für Vegetarier eine Bolognesesauce  kreiert, die herrlich auf Nudeln, als Pizzabelag oder als Würzmittel schmeckt.

Das Unternehmen mit Sitz in Wunstorf orientiert sich an den Leitbegriffen Qualität, Verantwortung, Genuss und Lebensfreude. Lebensmittel sollten zur Lebensfreude beitragen. Landwirtschaft versteht Ökoland als einen Organismus aus Mensch, Natur und Tier, die miteinander im Einklang leben sollten. Denn dann könnten sich kommende Generationen genauso am Leben erfreuen wie wir.

 

Herrlich frisch und aromatisch

Verkostung von Bio-Orangen aus Italien bei uns im Biomarkt

  • Orangen aus Italien
  • Orangen aus Italien

 

„Ich glaube, den Likör kenne ich. Wenn es derjenige ist, den ich meine, dann ist der richtig gut“, sagt Christian Lemke und wiegt die Flasche mit dem rotbraunen Etikett in der Hand. Die Verkosterin Andrea Schwarz füllt mit der klaren Flüssigkeit ein kleines Glas und reicht es ihm. Christian Lemke nippt, zieht die Augenbrauen hoch und sagt: „Hmh, ja, das ist er.“ Er schmeckt das intensive Aroma von Kakao und weiteren floralen Aromen.

Andrea Schwarz bereit aus dem Likör, Orangen, Zucker und, Sahne und gebröseltem Cantuccini-Brot bei unserer Orangen-Verkostung eine fruchtige Orangen-Quark-Creme. Das Cantuccini lässt sie in dem Kakao-Likör ziehen und schichtet die Zutaten wie Tiramisu aufeinander. „Schmeckt herrlich“, sagt Christian Lemke, der aus Quakenbrück kommt.

Von dem Biomarkt hat er viel Positives gehört. Er war in der Nähe und nutzte die Verkostung als Gelegenheit, uns in Bad Salzuflen zu besuchen. Andrea Schwarz hat an diesem Samstag weit mehr als Orangen angeboten: Likör, Quark-Creme, frisch gepressten Saft und natürlich die Bio-Orangen von der italienischen Erzeugergemeinschaft L‘arcobaleno.

Seit 1993 baut sie auf Sizilien die Früchte an. Unter der Sonne Italiens reifen sie in einem warmen Klima an. Die geringe Feuchtigkeit in den Tälern des Berges Sicanes, nahe der Stadt Villafranca, gibt ihnen ein besonders fruchtiges Aroma. Der Bio-Likör wird von der Brennerei Sasse in Schöppingen im Münsterland gebrannt. Für das Naturprodukt verwendet sie beste Zutaten aus bester Bioqualität.

Die Verkostung haben viele unserer Gäste genossen. Von morgens bis in den Nachmittag hinein haben sie probiert. Wer nicht dabei war, kann die Orangen-Quark-Creme zuhause leicht nachmachen. Das Rezept finden Sie hier. Die nächste Verkostung ist bereits in Planung. Schauen Sie bald wieder auf unserer Website vorbei. Wir freuen uns auf Sie.

 

Hier kommen unsere Bananen her

Neuer Film über das bioladen*fiar-Projekt in Ecuador

 

Das bioladen*fair-Projekt begann 2015. Seitdem geht je ein Cent pro gekaufter bioladen*fair-Banane direkt in das Dorf, aus dem die Bananen stammen. Die Grundschule wird davon erneuert. Unser Ansprechpartner vor Ort ist Xavier Lazo Guerrero. Der Agronom baut mit seinem Team ganzheitlich Bananen von höchster ökologischer Qualität an. Das zeigt sich beispielsweise am eigenen Anbau von Jungpflanzen.

 

Der folgende Kurzfilm zeigt, wie es vor Ort aussieht:

 

 

Weitere Filme und Informationen finden Sie bei unserem Partner und Großhändler Weiling.

 

Der Weihnachtsmann kann kommen

Verkauf von Biotannen für Heiligabend bei uns im Biomarkt

  • Weihnachtsbäume 2017
  • Weihnachtsbäume 2017
  • Weihnachtsbäume 2017
  • Weihnachtsbäume 2017
  • Weihnachtsbäume 2017
  • Weihnachtsbäume 2017
  • Weihnachtsbäume 2017

 

Bei unserer Weihnachtsbaumaktion haben mehr als 100 Kunden bei uns ihre Nordmanntanne für das Weihnachtsfest abgeholt. Die nadelfreien, von Bioland zertifizierten Tannenbäume waren in vier Größen erhältlich. „Die duften intensiv, richtig nach Weihnachten, wenn die im Wohnzimmer stehen“, sagte Marzena Franzen von der Bäckerei Meffert.

Während des Verkaufs servierten wir Glühwein, Apfelpunsch, selbst gemachte Kürbis- und Lauchcremesuppe. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Kunden diesen Service schätzen“, sagt Thomas Ulbrich, der mit Thomas Rolle den Biomarkt Bad Salzuflen leitet.

Vergangenes Jahr nahmen etwa 60 Kunden einen Tannenbaum mit nach Hause.  Kommendes Jahr rechnen wir mit mehr als 100 Bäumen, die wir für Sie bestellen. Erhältlich sind vier Größen: 1,0 bis 1,4 Meter, 1,4 bis 1,8 Meter, 1,8 bis 2,2 Meter und 2,2 bis 2,6 Meter.

 

 

Bald ist Heiligabend

Weihnachtsgebäck und Glühwein bei uns im Biomarkt

  • Weihnachtsdeko im Biomarkt
  • Weihnachtsdeko im Biomarkt
  • Weihnachtsdeko im Biomarkt
  • Weihnachtsdeko im Biomarkt

 

Wir haben für Sie eingekauft, beste Zutaten für ein besinnliches Weihnachtsfest: Spekulatius, Stollen-Kekse, Lebkuchen, Konfitüre und vieles mehr. Den legendären „Heißen Hirsch“ haben wir ebenfalls im Sortiment, ein großartiger Glühwein aus der Merlot-Traube – natürlich alles Bio. Weihnachten kann kommen.

 

 

Arbeitet der Landwirtschaftsminister für die Industrie?

Christian Schmidts Zustimmung für Glyphosat in der EU wirft Fragen auf

  • Gift für den Acker

 

Der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat eigenmächtig entschieden: Deutschland sage „Ja“ zu Glyphosat. Das Unkrautvernichtungsmittel wird dadurch weitere fünf Jahre in der EU zugelassen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel rügt sein Verhalten. Die SPD gibt sich verärgert.

Christian Schmidt verteidigt seine Zustimmung für eine weitere Zulassung des Gifts mit „wichtigen Verbesserungen zum Schutze der Pflanzen- und Tierwelt.“ Wie kommt Christian Schmidt zu dieser Aussage? Glyphosat ist der Wirkstoff des populären Unkrautvernichters „Roundup“. Der US-Konzern Monsanto hat dieses Gift 1974 als Totalherbizid auf den Markt gebracht. Die toxischen Wirkungen auf die Umwelt sind untersucht und dokumentiert.

Die französische Journalistin Marie-Monique Robin hat 2008 die Dokumentation „Monsanto, mit Gift und Genen“ veröffentlicht. Der Film beschreibt unter anderem die Wirkungen von Glyphosat auf Mensch und Umwelt. Die ARTE Doku „Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat“ von 2015 zeigt die Folgen der Anreicherung des Gifts in der Natur.  

Angesichts der Schädlichkeit von Glyphosat kann Christian Schmidt seinen „Schutz der Pflanzen- und Tierwelt“ doch nicht ernst gemeint haben? Wir fragen uns, was für Motive wirklich hinter seiner Aktion stehen. Kann es sein, dass Politiker käuflich sind? Die Parteispendenaffäre der CDU unter Helmut Kohl und die illegale Spendenpraxis der Christdemokraten in den 90er Jahren zeigen wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Auch die „Rent-a-Rüttgers-Affäre“ von 2010 bestätigt die Annahme, dass Politiker von Lobbyisten beeinflusst werden und im Sinne der Industrie handeln.

Christian Schmidts Zustimmung zieht nicht nur mehr Gift in Umwelt und (konventionellen) Lebensmitteln nach sich, sondern auch Zwietracht in der schwächelnden Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition versuchen CDU und SPD eine große Koalition zu etablieren. Wenn Christian Schmidts Entscheidung wirklich ein Alleingang war: Wie soll die Politik ihm noch vertrauen können?

 

 

Ist Billig-Bio wirklich Bio?

Mit „Premium-Bio“ sind Sie bei uns auf der sicheren Seite

  • Bestes Bio im Einzelhandel

 

Konventionelle Supermärkte bieten ökologische Produkte an. Selbst Discounter haben Bio-Lebensmittel im Angebot. Immer mehr Menschen wollen sich bewusst und ohne Chemie mit frischen Produkten aus biologischem Anbau ernähren. Doch die Kundschaft ist skeptisch. Ist da wirklich Bio drin, wo Bio draufsteht?

Das Misstrauen scheint bei Discountern berechtigt zu sein. Die SWR-Sendung „Marktcheck“ hat die „Bio-Eier“ von Aldi-Süd unter die Lupe genommen. Kunden zahlen für diese Eier in der Regel den doppelten Preis – zum Wohle der Tiere. Die Realität sieht jedoch anders aus: zusammengepferchte Hühner, Elektroschocks und Tierkadaver. Billig-Bio kann  Etikettenschwindel sein.

Der NDR ist dem Billig-Bio ebenfalls nachgegangen. Das EU-Biolabel erlaubt den Einsatz von Bioziden. „Biologisch“ angebaute Pflanzen dürfen mit Tierdünger gedüngt werden, der mit Antibiotika belastet ist. Das Einhalten selbst dieser niedrigen Mindestanforderungen ist oft fraglich.

Dabei wird Bio immer beliebter. 2008 kauften 25 Prozent der Kunden in Deutschland mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel biologisch ein. Aktuell sind es 30 Prozent. Dieser Trend geht von den unter 29-Jährigen aus. Acht von zehn Bio-Kunden wählen den Supermarkt für den täglichen Einkauf. Discounter spielen ebenfalls eine Rolle.

Skandale wie die „Bio-Eier“ von Aldi und mangelhafte Standards beim Billig-Bio schädigen das Vertrauen in das europäische Biosiegel: Bio aus dem konventionellem Supermarkt oder dem Discounter, ist das wirklich ohne Gentechnik, Gift und grausame Tierhaltung? Was für eine Qualität verkauft der  Discounter?

Die beste Qualität bekommen Sie im Bio-Einzelhandel. Bei unabhängigen Läden, die mit der Marke „bioladen“ zusammenarbeiten, bekommen Sie zu 100 Prozent Bio. Wir vom Biomarkt Bad Salzuflen legen noch einen drauf und arbeiten so oft und so viel wie möglich mit regionalen Erzeugern zusammen, welche die höchsten Qualitätsanforderungen einhalten.

Bio geht für uns über die Produkte hinaus. Wir handeln mit allen Beteiligten auf Augenhöhe. Wir unterstützen Projekte mit fairen Löhnen und sehen einen verantwortungsvollen Umgang mit Lieferanten als selbstverständlich an. Unsere echten Bio-Eier stammen von zertifizierten und familiengeführten Bauernhöfen aus der Region, die 100 Prozent biologisch füttern und ihre Tiere gut behandeln.

Das gibt Ihnen und uns ein gutes Gefühl, ist gesund und schmeckt einfach gut. Weitere Informationen über die Marke „bioladen“ erhalten Sie unter www.bioladen.de.

 

 

Gesund und nachhaltig

Bestes Bio-Fleisch mit Geschmack, Qualität und Herkunft

  • Bestes Bio-Fleisch von Bioland
  • Bestes Bio-Fleisch von Bioland
  • Bestes Bio-Fleisch von Bioland

 

Vera Neermann hat uns im Biomarkt besucht und Bio-Fleisch aus ökologischer Landwirtschaft verkostet. Das Rezept, nach dem sie Hackfleisch vom Rind zubereitete, war ganz einfach: Nudeln garen. Gemüse sowie Zwiebeln putzen und schneiden. Hackfleisch anbraten, Gemüse, Knoblauch, Chili und Ingwer zugeben und drei Minunten mitbraten. Mit Sojasauce und etwas Nudelwasser ablöschen. Tomaten zugeben, einmal aufkochen und nochmals mit Pfeffer, Zitronensaft und einer Prise Salz abschmecken. Das Ganze mit den Nudeln servieren. Herrlich!

Das Fleisch stammte von zertifizierten Bioland-Bauernhöfen. „Gut für den Mensch. Gut fürs Tier“, sagte Vera Neermann und verglich die ökologische Tierhaltung mit der konventionellen:

Auf den Bioland-Bauernhöfen haben die Rinder grüne Wiesen auf denen sie weiden können sowie Stroh und Sonnenlicht in ihren Ställen. Zweieinhalb Jahre lang können sie in Ruhe und Frieden leben. In der konventionellen Landwirtschaft sieht das ganz anders aus. Rinder werden in wenigen Wochen mit Hormonen voll gepumpt, zusammengepfercht und nach drei Monaten geschlachtet. Fastfood-Ketten mästen ihre Tiere mit gentechnisch verändertem Soja.

Für die Herstellung des Futters setzen die Konzerne gefährliche Spritzmittel ein. Urwälder in Südamerika lassen sie verschwinden, um Platz für die Felder zu schaffen. Die Pestizide, die auf den Acker ausgebracht werden, landen mit auf dem Teller.

Das Internet bietet eine Fülle von Informationen zu diesem Thema. Die TAZ hat über das Verfüttern des Regenwaldes geschrieben. Der WDR ist dem Industriefleisch und gesetzlichen Standards nachgegangen. Spiegel TV hat die die Aufzucht von Biohühnchen mit konventionellen Methoden verglichen (Der konventionelle  Teil der insgesamt 9.20 Minuten ist nichts für zarte Gemüter).

Die Qualität von gutem Fleisch lässt sich schon in der Pfanne erkennen. Minderwertige Produkte schrumpfen und werden beim Braten zäh. Bio-Fleisch hingegen behält seine Form und Konsistenz. Das Fleisch ist saftig und geschmackvoll. „Unsere Nutztiere sind Teil des biologischen Kreislaufs“, sagte Vera Neermann. Gesunde Tiere würden den Feldern und Weiden wertvollen Dünger zurück geben, auf denen wiederum Futter und Lebensmittel wachsen können.

Das sei ein ökologischer, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger Kreislauf. „Zu Unternehmen wie Bioland oder dem Bio-Großhändler Weiling habe ich Vertrauen“, sagt Vera Neermann. Sie würden die Ressourcen schonen, Mensch und Tier respektieren und die Umwelt für unsere Kinder erhalten. Jeder könne mit seinem Einkauf einen Betrag dazu leisten – und ein herrliches Essen auf den Tisch zaubern.

Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.bioland.de

 

 

Biotannen für Heiligabend

Verkauf von Tannebäumen für das Weihnachtsfest 2017 bei uns im Biomarkt

  • Weihnachtsbaum-Aktion
  • Weihnachtsbaum-Aktion
  • Weihnachtsbaum-Aktion

 

Dieses Jahr haben wir für Sie wieder Weihnachtsbäume  im Angebot (zertifiziert von Bioland). Die Bio-Nordmanntanne gibt es bei uns in vier Größen:

 

- 1,0 bis 1,4 Meter für 23 Euro

- 1,4 bis 1,8 Meter für 32 Euro

- 1,8 bis 2,2 Meter für 42 Euro

- 2,2 bis 2,6 Meter für 58 Euro


Der Verkauf vor dem Eingang unseres Biomarktes ist am 16. Dezember, von 9 bis 15 Uhr. Bei der Aktion servieren wir Ihnen wärmenden Glühweinpunsch und eine schmackhafte Suppe.

 

Vorbestellungen bitte bis zum 25. November, unter 05222 / 983 07 53, per E-Mail unter info@naturkost-lieferservice.com oder direkt bei uns im Biomarkt.

Wir freuen uns auf Sie.

 

 

Tradition aus Dänemark

Vera Neermann verkostet bei uns im Biomarkt „SmörreBröd“ und Knäckebrot

  • Köstlicher Brotaufstrich von Zwergenwiese
  • Köstlicher Brotaufstrich von Zwergenwiese
  • Köstlicher Brotaufstrich von Zwergenwiese

 

Einfach und lecker: 1888 erfand der Inhaber des Kopenhagener Restaurants „Ida Davidsen“ das „SmörreBrod“. Er servierte seinen Gästen ein Schwarzbrot mit gesalzener Butter und reichlich Belag: Speisefisch, Krabben, Kavier, Käse, Wurst, Pastete oder Fleisch, garniert mit gebratenem Ei, eingemachtem Gemüse, Salat, Küchenkräutern und verschiedenen Saucen. Die Fantasie kennt bei der Zusammenstellung keine Grenzen.

Das Unternehmen „Zwergenwiese“ hat aus dem traditionellen Mittagessen der dänischen Küche einen reichhaltigen Aufstrich kreiert. Er schmeckt pur aufs Brot oder schichtweise mit einem Salatblatt, Tomate, Gurke oder Tofu. „Sie können das 'SmörreBröd' auch wunderbar in Saucen einrühren“, sagte Vera Neermann, die unseren Kunden das „SmörreBröd“ zum Verkosten reichte.

„Hmh, schmeckt herrlich, wie aus Indien“, sagte Simone Niekamp und probierte die Geschmacksrichtung „Curry-Linse“. Danach probierte sie weitere Variationen: „Exotisch“, „Bruschetta“ und „Mandel-Brokkoli“. Zwergenwiese bietet insgesamt zehn unterschiedliche Geschmacksrichtungen des „SmörreBröds“ an.

Vera Neermann servierte sie auf Knäckebrot von „Naturata“. „Das ist völlig ohne Zusatzstoffe“, sagte sie. „Naturata“ verarbeitet darin reines Mehl und Salz in Demeter-Qualität, ohne Zuckerzusatz und aus deutscher Herstellung. Das Knäckebrot mit „SmörreBröd“ war für unsere Kunden ein besonderes Geschmackserlebnis - oder wie die Dänen sagen: „Det smager fantastisk!“  

 

www.zwergenwiese.de 

 

www.naturata.de

 

 

Aromatisch und gesund

Byodo besucht uns im Biomarkt - Verkostung von Öl, Senf und Essig

  • Bio-Öle von Byodo
  • Bio-Öle von Byodo
  • Bio-Öle von Byodo

 

Samstagnachmittag bei uns im Biomarkt: Horst Friedrich schneidet Gurken, Tomaten und Eisbergsalat. Sorgfältig zieht er die Salatzutaten auf einen Holzspieß und legt sie neben kleine Schälchen mit verschiedenen Ölen aus Sesam, Erdnüssen, Raps und Disteln. „Hier, probieren sie“, sagt er und lädt eine ältere Dame ein, die das Angebot gerne annimmt.

„Haben Sie auch Kokosöl? Ich habe gehört, das ist gut für die Gelenke“, sagt sie und lässt ihren Blick über die Auslage wandern. Außer Ölen entdeckt sie süßen Senf, fruchtigen Balsamessig und Klassiker wie Kräuteressig. „Ja, natürlich“, sagt Horst Friedrich und lenkt ihre Aufmerksamkeit auf ein Glas mit Schraubverschluss.

„Bei dieser Temperatur ist das Kokosöl fest. Sie können es mit einem Löffel herausstreichen. Im Sommer ist es flüssig“, sagt Horst Friedrich und erläutert ihr die Herkunft. Das kalt gepresste Kokosöl wird von überzeugten Biobauern auf den Philippinen hergestellt. Es eignet sich besonders gut zum Braten in der Pfanne oder im Wok. In der asiatischen Küche ist es wegen seines dezent exotischen Geschmacks unverzichtbar. Bei der Körperpflege verleiht es der Haut einen zarten Duft.

Das Unternehmen Byodo vertreibt ausschließlich Bio-Produkte, die möglichst aus kleinbäuerlichen Strukturen stammen. Für das Kürbiskernöl beispielsweise verarbeitet Byodo Kerne aus Österreich. „Wir könnten sie  billiger in Moldawien einkaufen. Doch uns geht es um Tradition, um Familien und die Qualität, die wir von unseren Partnern bekommen“, sagt Horst Friedrich. Das beste Beispiel sei das Haselnussöl von Byodo. „Probieren sie es und sie verstehen, was ich meine“, sagt er und reicht einen Löffel mit dem Öl über die Theke.

Im Mund entfaltet es ein elegantes Aroma frisch geernteter Haselnüsse. „Das erleben sie nur dank der Haselnüsse aus Piemont in Norditalien“, sagt Horst Friedrich. Nach der Ernte von Hand werden die Nüsse bei maximal 27 Grad schonend kalt gepresst. Die Hersteller sind alte italienische Familien, die sich aus der Riege der Nebenerwerbsgroßhandelzulieferer verabschiedet haben, um ihre mit Hingabe erzeugte Ware nicht im großen Kessel billig hergestellter Produkte untergehen zu lassen. Die Mitarbeiter erhalten einen fairen Lohn bei guten Arbeitsbedingungen.

„Probieren sie das Haselnussöl zu Fisch, in Kartoffelpüree oder zum Salat. Schmeckt herrlich“, sagt Horst Friedrich. Wichtig sei, es nicht zu erhitzen, sondern zum Würzen zu verwenden. Eine Vielzahl von Gerichten bekomme damit eine ganz eigene Note.

Unseren Kunden hat die Verkostung sehr gut gefallen. Viele nahmen den Verkostungsrabatt von 10 Prozent gleich in Anspruch. Wenn Sie mehr über die Produkte von Byodo erfahren möchten, können die Website des 1985 gegründeten Unternehmens besuchen:

www.byodo.de

 

 

Hier trifft sich die Branche

Biomarkt Bad Salzuflen besucht die Messe BioNord in Hannover

  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover
  • Besuch der Messe BioNord in Hannover

 

Vier Messen für den deutschen Bio-Handel: BioNord, BioSüd, BioWest und BioOst bringen jedes Jahr die Akteure des Naturkostbranche zusammen. Thomas Rolle und Thomas Ulbrich, die Leiter des Biomarkts Bad Salzuflen, haben die Messe BioNord in Hannover besucht, um neue Produkte zu testen und mit Partnern über die Zukunft zu sprechen.

„Der Naturkosthandel verändert sich“, sagt Thomas Rolle. Konventionelle Supermärkte würden vermehrt Bioprodukte in ihr Sortiment aufnehmen. Bio-Supermarktketten würden Preise drücken. Einzelhändler würden das in ihrem Umsatz merken. „Viele befürchten, dass die 'Bio-Idee' dadurch in den Hintergrund tritt.“

„Bio“ sei nicht nur das Verkaufen von biologischen Lebensmitteln und Naturprodukten, sondern eine Lebenseinstellung, ein Bewusstsein für die Umwelt, für die Mitmenschen und die Zukunft unserer Kinder. Der Kunde bekomme beste Qualität, guten Service und ehrliche Freundlichkeit. Das Biosiegel auf Produkten in konventionellen Supermärkten sei oft nur ein Feigenblatt.

„Deswegen arbeiten wir mit treuen Partner in der Biobranche zusammen“, sagt Thomas Rolle. Der Großhändler Weiling beispielsweise sei ein Partner, der nur mit dem Einzelhandel zusammen arbeite und großen Wert auf Fairness und Qualität setze.

 

Ein weiteres gutes Beispiel sei der Verband „Wertemarken“. Darin haben sich Bio-Unternehmen zusammengeschlossen, um das Gespräch über ethisches Handeln in der Wirtschaft, insbesondere in der Biobranche zu führen. Wertemarken will verantwortlich wirtschaften und organisch wachsen. Ihre Mitarbeiter sehen sie als die Träger des sozialen und ökologischen Miteinanders. Jeder sei wichtig.

„Wie es anders geht, sehen wir an den Bio-Supermarktketten. Die Preise sind dort zwar niedriger, doch das Betriebsklima leidet darunter. Mit ihrem Warenvolumen können sie Druck auf die Hersteller ausüben, was sich wiederum auf die ganze Branche auswirkt“, sagt Thomas Rolle.

Der Biomarkt Bad Salzuflen hat sich dafür entschieden, seinen Kunden und Partnern treu zu bleiben. Wie der Verband Wertemarken stehen wir für beste Qualität, freundlichen Service und gerechtes Miteinander. Wir achten darauf, dass bei jedem Produkt die dahinter stehenden Händler und Hersteller ihren fairen Anteil bekommen und die Natur für unsere Nachkommen erhalten bleibt.

www.wertemarken.de

 

Saubere Trauben aus Sizilien

Von Hand gepflückt: Don Luigi baut in Italien nach Demeter-Standards an

  • Bio-Trauben von Don Luigi
  • Bio-Trauben von Don Luigi

 

„Beeindruckend, wie die Familie Brucculeri die Trauben behandelt. Im Juni umhüllt sie die Früchte mit Pergamentsäckchen, um sie vor Insekten zu schützen“, sagte die Verkosterin Vera Neermann. Bis zur Ernte lässt die Familie die Trauben unberührt, so dass sie in Ruhe wachsen und ihr gesundes Aroma entfalten können.  

„Hier, probieren sie“, sagte Vera Neermann und reichte vier Traubensorten unseren Kunden: Die grünen „Regel Seedless“ ohne Kerne schmeckten süß. Die grünen„Centennie“ hingegen waren fruchtig, mit dem Hauch einer Muskat-Note. Die „King Ruby“ hatten ein festes, süßes Fruchtfleisch. Die größte unter den Trauben, die „Red Globe“ war knackig und saftig, mit einem Kern in der Mitte.

Don Luigi baut seit den 60er Jahren biologisch an. Seit 1994 wachsen auf seiner 30 Hektar großen Azienda die Weintrauben nach Demeter-Standards. Die hügelige Landschaft in der Nähe des S. Giovanni Sees in Naro, im Herzen Siziliens, eignet sich bestens für den Anbau von Weintrauben. Aufgrund ihrer ungewöhlichen Methoden gilt die Familie als „verrückt“, mit „Feldern voller Unkraut“, da die Brucculeris keine Spritzmittel anwenden.

Im Oktober ist unsere nächste Verkostung. Am Samstag den 28. können Sie bei uns Produkte der Marken Zwergenwiese und Naturata ausprobieren, wie immer von morgens bis spätnachmittags. Samstags öffnen wir von 8 bis 16 Uhr.

 

Bestes Bio zum Probieren

Biomarkt Bad Salzuflen besucht die 26. Weiling-Messe in Coesfeld

  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld
  • Besuch bei der Weiling-Messe in Coesfeld

 

Wir waren dieses Jahr wieder bei der jährlichen Messe des Biohändlers Weiling in Coesfeld, um das Beste aus der Biobranche für Sie zu testen. 250 Aussteller aus der ganzen Welt stellten zwei Tage lang neue Produkte und Informationen vor, die Ihr Leben ein klein wenig verbessern können: Geschnetzeltes aus Lupinen, geschmeidige Seife für jeden Hauttyp, energiereiche Goji-Beeren aus Deutschland und vieles mehr - alles ohne chemische Zusatzstoffe, aus besten biologischen Rohstoffen.

1700 Besucher testeten das Angebot. Mit dabei waren Obst- und Gemüsebauern, Winzer, Kaffeeröster, Käsereien und Kosmetikhersteller aus Deutschland,  Griechenland, Frankreich, Spanien, Italien, den Niederlanden, Argentinien, Ecuador, Dominikanischen Republik und weiteren Ländern. Der Großhändler Weiling seine Partner und Produkte nach dem Grundsatz aus: "Regional hat Priorität. Gibt es keine regionale Ware am Markt, kommt Europa und erst dann der 'Rest der Welt'!"

Gefragt waren außerdem Führungen durch die 23.300 Quadratmeter großen Lagerbereiche von Weiling. Moderne Technik spart in dem gesamten Betrieb Energie und schont die Umwelt. Roboter helfen bei der Logistik und entlasten als ergänzende Arbeitskraft die Mitarbeiter. Eine neue Kälteanlage nutzt innovative Ingenieurskunst, um mit ökologischen Mitteln die Frischewaren kühl zu halten.

Wir haben sowohl von Weiling als auch von den Ausstellern viele Ideen mit nach Bad Salzuflen genommen. Unsere Auswahl der interessantesten Produkte werten wir noch aus. In den kommenden Wochen können Sie bei uns Neues entdecken. Ob wir Ihnen einen Energy-Drink aus kalt gepresstem Kaffee, das Geschnetzelte aus Lupinen oder glutenfreie Hamburger vorstellen? Lassen Sie sich überraschen.

 

Gesund durch die Krise

Nur die besten Zutaten: Unsere Bioeier sind frei von giftigen Insektiziden

  • gesunde Bioeier

 

Darf ich noch Eier essen oder nicht? Der Skandal um Fipronil-Eier verunsichert Verbraucher in ganz Deutschland.  Das giftige Insektizid greift bei Tieren die Leber und das Nervensystem an. Über die Auswirkungen auf den Menschen ist noch wenig bekannt. Kinder sollen besonders gefährdet sein. In fast allen Bundesländern sind die verseuchten Fipronil-Eier inzwischen aufgetaucht.

Bei uns können Sie ganz beruhigt sein. Wir bieten Ihnen Bioeier von gesunden Hühnern an, die artgerecht leben. Unsere Zulieferer sind der Bioland Geflügelhof Thorsten Pott in Leopoldshöhe sowie der Bioland Kiebitzhof in Gütersloh. „Bei uns wurden und werden keine Reinigungsmaßnahmen oder Parasitärbehandlungen mit dem Insektizit Dega-16 durchgeführt, aus dem das Fipronil stammt“, sagt Thorsten Pott.

Der Stall wird regelmäßig gewaschen und mit Brandkalk sowie Natronlauge desinfiziert. Wenn es dennoch nötig sein sollte, nutzt der Bioland Geflügelhof Rapsöl, Gesteinsmehl (Silikatmehl) und Hitze, um gegen Milben und Parasiten vorzugehen. Das sei zwar aufwendiger und kostenintensiver, würde jedoch die Tiere schonen und beste Bioqualität der Eier garantieren – für Ihr gesundes Frühstück.

 

10 Jahre Bio in Bad Salzuflen

Das Jubiläum: Etwa 1800 Gäste feiern mit uns in der Hoffmannstraße

  • Zehnjähriges

 

Wir freuen uns sehr, dass Sie da waren! Wenn nicht, dann haben Sie etwas verpasst. Unser zehnjähriges Bestehen haben wir mit 10 Prozent Rabatt, Gewinnspiel, köstlichen Gerichten zum Probieren, der Band „The Basement Boyz“, dem Opernsänger Andreas Wolf, dem Dudelsackspieler Justus Twele und zahlreichen Gästen gefeiert.

„Das war ein sehr schönes Wiedersehen unter Freunden“, sagte Ingo Scheulen, einer von 27 Ausstellern. Der 67-Jährige hat neue Kontakte mit Gleichgesinnten geknüpft, „mit Menschen, die Natur und Vielfalt schätzen.“

Die ersten Gäste kamen morgens um 10 Uhr. Sie probierten in unserem Ausstellungszelt kostenlose Pastagerichte, Reiskreationen, selbst gemachte Smoothies, Ökowürstchen, Bienenhonig und Vieles mehr. Vor dem Haupteingang konnten die Besucher beim Glücksrad Preise gewinnen. Auf unserer Ladenfläche konnten sie sich schminken lassen, sich mit frischem Biosaft erfrischen und in der Küche weiter ausprobieren, wie gut Bio schmeckt.

Den ganzen Tag über kamen und gingen neue Gesichter. Am Abend gab dass Opernsängerpaar Anna und Andreas Wolf ein kleines Geburtstagskonzert in unserem Festzelt. Er sang mit seiner kräftigen Bariton-Stimme, sie mit ihrer klarem Sopran-Stimme vor etwa 250 Gästen.

„Wir sind stolz darauf, was wir in den vergangenen zehn Jahren mit Ihnen erreichen konnten“, sagte Thomas Rolle zum Publikum, der mit Thomas Ulbrich den Biomarkt leitet. Der Biomarkt lebe dank seiner Kunden. Bio sei eine Lebenseinstellung, die nur gemeinsam funktioniere.

Nach dem Ehepaar Wolf trat die Band „The Basement Boyz“ auf. Mit Blues, Funk & Soul rockten sie das Festzelt bis spät in den Abend hinein. „Auf die nächsten zehn Jahre“, sagte Andreas Wolf. Wir würden uns freuen, Sie bei unserer nächsten Geburtstagsfeier wieder begrüßen zu können.

Die Bildergalerie von unserem Jubiläum können Sie hier einsehen.

 

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